weltwärts

weltwärts, das ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit diesem Programm können sich deutsche Staatsbürger, wenn sie zwischen 18 und 28 Jahre alt sind, bis zu zwei Jahre in den sog. „Entwicklungsländern“ ehrenamtlich engagieren. Mittlerweile gibt es hunderte anerkannte Entsendeorganisationen und mehrere tausend anerkannte Einsatzplätze warten auf die Freiwilligen. Die langfristige Perspektive dieses Programms ist jedoch aufgrund politischer Instabilität in Deutschland ungewiss.

Ayampe ist anerkannte weltwärts-Entsendeorganisation.


Was ist gut, was ist nicht so gut an weltwärts?

Der Freiwilligendienst weltwärts stellt mit ursprünglich geplanten 10.000 jährlichen Entsendungen für die entwicklungspolitische Landschaft eine große Herausforderung dar. Diese bietet Chancen, aber auch Risiken für die beteiligten Organisationen hier in Deutschland und in den Partnerländern sowie für die Teilnehmer des Programms. Wir begleiten das weltwärts-Programm auf kritisch-konstruktive Art und Weise. Wir führen das Programm in enger Abstimmung mit unseren ecuadorianischen Partnern durch.

Ein wesentlicher Kritikpunkt von uns ist der einseitige Verlauf des Programms: Junge Deutsche werden finanziell dabei unterstützt ins Ausland zu gehen, aber Wechselseitigkeit und damit eine interkulturelle Kommunikation auf Augenhöhe wird nicht gefördert. Traditionelle Entwicklungshilfe und koloniale Bevormundung sind daher weiterhin im konzeptionellen Aufbau des Programms verankert. Deshalb modifizieren wir unser u.a. mit weltwärts-Geldern finanziertes Austausch-Programm dahingehend, dass ein Austausch- und Freiwilligendienst im Sinne unserer eigenen Philosophie möglich wird: wechselseitig!